ECH Will soll verkauft werden

Einer der größten Wirtschafts-Coups im vergangenen Jahr war der Zuschlag für die Ansiedelung von ECH Will an Wedels Industriestraße. Nach monatelangem Standort-Poker war klar, dass das Traditionsunternehmen von Hamburg nach Wedel wechseln wird – gut 200 Arbeitsplätze inklusive. Doch nun steht die Körber-Tochter zum Verkauf.

Doch nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. So denkt auch Bürgermeister Niels Schmidt, der erst einmal abwarten will, wer der neue Eigentümer wird, bevor er eine Bewertung abgibt. Sorgen mache er sich vorerst nicht, zumal langfristige Verträge geschlossen wurden, die die Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe für die 9.000 Quadratmeter große Produktionshalle und den 3.000 Quadratmeter großen Bürotrakt sichern.

Offiziell heißt es aus dem Mutterkonzern, dass es sich lediglich um eine strategische Entscheidung handelt, die nichts mit der Leistung der einzelnen Unternehmen zu tun hat. Es geht dabei um eine strategische Neuausrichtung des Konzerns, bei dem man einen geeigneten neuen Eigentümer finden will, der gemeinsam mit den Unternehmen die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre fortschreiben wird. Dabei strebt man natürlich einen zügigen Verkauf an, wichtiger ist aber, den bestmöglichen Investor zu finden.

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